Der zweite Tag, den wir wirklich nutzen können. Oder vielleicht auch nicht, da zumindest eine von uns beide zu Müde ist (Hinweis: ich bin es nicht, obwohl ich 2 Stunden weniger geschlafen habe).
Für heute stand das Archäologische Museum auf dem Plan, das kostenlos ist. Nachdem wir beide fertig waren, tigerten wir los (diesmal tatsächlich ohne uns zu verlaufen, so langsam finden wir uns zurecht) zum Museum. Auf dem Weg dorthin, wurden wir doch glatt zwei mal von Iren angesprochen. Zwei nett aussehende junge Männer, die für Amnesty International arbeiteten und uns als Mitglieder werben wollten, aber selbst hätten wir gewollt, hätte es nicht funktioniert. Das stellte der erste Typ fest, entschuldigte sich bei uns dafür, dass er unsere Zeit vergeudet hatte (seine Worte nicht meine). Aber alles halb so schlimm denn wir hatten wenigstens eine nette kurze Unterhaltung in der er uns nahe legte, dass wir das Nachtleben erleben mussten und 'Irish Men' kennen lernen sollten. Das haben wir lachend, nickend entgegen genommen und sind weiter gelaufen. 5 Minuten später wurden wir direkt vom nächsten Amnesty International Typen angesprochen, dem ich die Mühe ersparen wollte in dem ich ihm mitteilte, dass wir nicht in Frage kommen. Das interessierte ihn dann aber herzlich wenig und viel interessanter war es woher wir denn kommen würden! Das ist wohl die Frage, die man hier am häufigsten gestellt bekommt und ein guter Konversationsstarter wie mir mittlerweile schon desöfteren erklärt wurde. Also unterhielten wir uns mit dem jungen Mann noch ein wenig, stellten fest, dass er nur 2 Monate älter war als ich und was man sonst moch so alles in einer kurzen Unterhaltung erfährt bevor er seine Arbeit weiter machte und wir unseren Weg wieder auf nahmen. Unterwegs sahen wir dann noch die National Library, die wir natürlich gleich ausprobieren mussten. Und so waren wir schnell drin in der Bibliothek sahen uns die interessante Ausstellung von William Butler Yeats an wo ich leider ohne Ende fror. Um dann in den Leseraum zu gehen. Leider war das etwas enttäuschend. Ich hatte mit viel mehr Büchern gerechnet, aber gut. Das meiste war wohl auf Microfilm. Vielleicht saßen dort auch und versuchten vermutlich über ihre eigene Familie etwas heraus zu finden. Da ich über meine Verwandten aus Irland keine Informationen habe, konnte ich mich dem leider nicht anschließen, obwohl ich sehr gerne ein paar Infos darüber hätte. Aber im Oktober kann ich ja meine Grandma fragen. Sie kann mir da sicher ein wenig drüber erzählen.
Auf dem Weg nach draußen aus der Bibliothek wurden wir noch von dem Mann an der Rezeption angesprochen (beim reingehen hatten wir ihn schon angepsrochen was er mit einem 'Where are you from' quitierte), der dann wissen wollte wo in Europa ich wohnen wollte. Eine merkwürdige Frage wie ich fand und so sagte ich einfach, das ich Irland sehr mochte. Eine ehrliche Antwort, die für ihn doch sicher positiv sein musste. Er erzählte dann was von den Balkanstaaten womit ich nicht gerechnet hatte. Aber auch das hörte sich Interessant an und ist sicher einen Besuchwert. Also mal sehen. Danach ist eigentlich nichts spannendes mehr passiert. Wir sind essen gegangen und zurück zum Hostel. Aber noch kann ja allerhand passieren und vielleicht ist ein ruhiger Tag auch nicht schlecht.
Jetz kann ich endlich wieder kommentieren. Vom Handy aus ging es nicht wirklich -.-
AntwortenLöschenHast du mit deinem Wissen über Amnesty angegeben? :D
Aber natürlich habe ich das gemacht. Der Typ war sehr beeindruckt :D
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